gemeinsam

in die zukunft

JAHRESKONGRESS IMMOBILIENBEWERTUNG

21. – 22. JANUAR 2021

Über
das Event

Jährlich. Informativ. Brandaktuell.

Herzlich Willkommen beim 29. und zugleich ersten digitalen Jahreskongress Immobilienbewertung!

2021 erwartet Sie ein spannendes Programm mit zahlreichen Vorträgen und Workshops rund um die Themen „Neue ImmoWertV“, Haftungsfragen, rechtliche Inhalte, Spezialimmobilien und natürlich Trends rund um die Digitalisierung. Erstmals im digitalen Format – lassen Sie uns gemeinsam in die Zukunft gehen!

Video

21. bis 22.01.2021
09:00 bis 18:00 Uhr 

Digital
Von überall aus erreichbar

24 Vorträge
40 Workshops

Freuen
Sie sich auf

Hochwertige Vorträge

Freuen Sie sich auf ein Feuerwerk an inspirierenden und kreativen Ideen. Allen voran: auf den polarisierenden Keynote-Speaker Martin Limbeck.

Inhalt

Digitalisierung des Sachverständigen-
büros, Wertermittlung in Zeiten von Corona oder Veränderungen durch die ImmoWertV. Hier nehmen Sie relevante Inhalte für Ihr Tagesgeschäft mit!

Input

Workshops digital? Können wir auch. Ob Entwicklungen zum GEG, Mediation in der Wertermittlung oder Berücksichtigung von "Schwarzbauten": Lernen Sie mit uns!

Unsere
Speaker

Martin Limbeck

Trainer, Berater und Sparringspartner für Führungskräfte

Dr. Oliver Buss

Irene Lindner

Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige (IHK) für Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken.

Dipl. Ing. Andreas Ostermann

Dr. Philipp Gleich

Sebastian Drießen

Prof. Dr. Sven Bienert

Florens H. Dittrich

Experte für Energie- und Klimapolitik

Sun Jensch

Vorsitzende der Geschäftsführung ZIA Service GmbH

Prof. Dr. Jürgen Ulrich

Peter Ache

Prof. Dr. Florian Hackelberg

Dipl.-Ing. Dieter Dresbach

waterrooms DRESBACH – Wohnraum Wasser Konzeption & Planung

Carsten Nessler

Dr. Torben Stefani

Prof. Dr. Werner Pauen

Karin Leicht

Dr.-Ing. Stefan Ostrau

MRICS, Digitalisierungsbeauftragter
Kreis Lippe

Dirk K. Lamprecht

Dr. Jens Jähnke

Martin Limbeck

Trainer, Berater und Sparringspartner für Führungskräfte

Dr. Oliver Buss

Irene Lindner

Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige (IHK) für Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken.

Dipl. Ing. Andreas Ostermann

Dr. Philipp Gleich

Prof. Dr. Werner Pauen

Dirk K. Lamprecht

Sebastian Drießen

Prof. Dr. Sven Bienert

Florens H. Dittrich

Experte für Energie- und Klimapolitik

Sun Jensch

Vorsitzende der Geschäftsführung ZIA Service GmbH

Prof. Dr. Jürgen Ulrich

Karin Leicht

Dr. Jens Jähnke

Peter Ache

Prof. Dr. Florian Hackelberg

Dipl.-Ing. Dieter Dresbach

waterrooms DRESBACH – Wohnraum Wasser Konzeption & Planung

Carsten Nessler

Dr. Torben Stefani

Dr.-Ing. Stefan Ostrau

MRICS, Digitalisierungsbeauftragter
Kreis Lippe

EINBLICK INS
PROGRAMM

Tag 1

Eröffnung

  • Öffnung der Eventplattform
  • Start der Ausstellung 
  • Beginn für Technik und begleitende Moderation

Welcoming und Eröffnung

Jan Sprengnetter und Andreas Kadler im Dialog.
Rückblick, Ausblick und Trends aus Sicht der Sprengnetter Gruppe

Immobiliengutachter im digitalen Zeitalter: Es ist nicht entscheidend, wen du kennst – sondern wer dich kennt

Die Digitalisierung macht auch vor der Immobilienbewertung nicht halt. Eine echte Herausforderung für viele Gutachter, denn die Zahl der Online-Tools und spezieller Proptechs nimmt gefühlt täglich zu. Immobilienbewertung auf Knopfdruck, ohne dass überhaupt ein Gutachter einen Fuß in das Haus gesetzt hat. Sieht so die Zukunft aus? Erst mal die gute Nachricht: Ich bin überzeugt davon, dass nicht so heiß gegessen wie gekocht wird. Natürlich wird sich das Berufsbild durch die zunehmende Digitalisierung verändern. Doch das bedeutet nicht, dass Gutachter überflüssig werden. Vorausgesetzt, sie setzen sich mit der Entwicklung auseinander und arbeiten an ihrer Expertise und ihrer Positionierung, um sich zukunftsfähig aufzustellen.

Übernimmt KI bald Ihren Job?

Natürlich lässt sich nicht von der Hand weisen, dass die Digitalisierung der Immobilienbewertung einige enorme Fortschritte ermöglicht: Es können wesentlich größere Datenmengen bei hoher Geschwindigkeit verarbeitet werden, auch die Erstellung von Prognosen über mehrere Jahre und Marktwertfortschreibungen sind in kürzester Zeit erstellt. Was wir dabei jedoch nicht übersehen dürfen: Zahlen und Daten allein reichen nicht. Es wird zukünftig Ihre Aufgabe als Gutachter sein, diese Daten zu sammeln, zu analysieren und auszuwerten, um im Anschluss den Marktwert einer Immobilie festzulegen. Außerdem ist es mit der Datennutzung allein nicht getan. Eine Maschine kann zwar schneller rechnen – doch ist KI noch lange nicht so weit, auch die Herkunft und die Qualität der Daten einzuschätzen.  Was sagt zum Beispiel der geringe Energieverbrauch eines Hauses aus? Vielleicht ist das Gebäude gut gedämmt. Möglicherweise war der Bewohner jedoch einfach sehr sparsam. Das kann Ihnen aktuell noch kein Computer und keine Datenbank sagen. Dafür jedoch der Gutachter, weil er mit den ehemaligen Eigentümern gesprochen hat. Kurz gesagt: Als Gutachter sind Sie nach wie vor gefragt. Doch auf Grund der zunehmenden Konkurrenz durch die Online-Tools ist es entscheidend, wie Sie sich positionieren – damit auch zukünftig Auftraggeber auf Sie aufmerksam werden. Ihre beste Chance: Sie müssen zu einer unverwechselbaren Marke werden.

Positionieren Sie sich als Experte

Machen wir mal den Test: An welches Produkt denken Sie, wenn Sie jemanden um ein Taschentuch bitten? Wahrscheinlich an Tempo. Genauso sollte es sein, wenn jemand auf der Suche nach einem Gutachter ist – Ihr Name muss dann auftauchen. Und wie werden Sie zur Nummer eins im Kopf des Kunden? Indem Sie sich als Experte positionieren. Das geht nicht von heute auf morgen. Daher ist es höchste Zeit für Sie, jetzt den Grundstein zu legen. Wie heißt es so schön: Tue Gutes und sprich darüber! Machen Sie auf Ihre Expertise aufmerksam, indem Sie Ihr Know-how teilen. Über einen Blog auf Ihrer Website, ansprechende Profile in den Sozialen Medien, die Sie regelmäßig mit Content bespielen. Wie wäre es mit einem Newsletter, in dem Sie Ihre Kontakte regelmäßig über die Entwicklungen Ihrer Branche auf dem Laufenden halten? Gibt es regionale Medien oder Fachmagazine, denen Sie einen Gastbeitrag anbieten können? So bestätigen Sie die Einschätzung Ihrer Klienten und potenziellen Auftraggeber, dass Sie ein echter Experte auf Ihrem Gebiet sind.

Und haben Sie schon mal darüber nachgedacht, sich ein Markenzeichen zuzulegen? Etwas, das Sie unverwechselbar macht. Und was so merk-würdig ist, dass Ihre Kunden es gerne weitererzählen – und Sie damit weiterempfehlen. Besser geht’s nicht! Was könnte das bei Ihnen sein? Vielleicht eine schicke Lupe, die Sie jedem Kunden zum Gutachten dazugeben? Weil Sie die Immobilie genau unter selbige genommen haben? Idealerweise lösen Sie im Kopf Ihrer Kunden direkt eine Assoziationskette aus: „Der Martens, das ist doch der Typ mit den Lupen. Kennen Sie den?“ So werden Sie langfristig zur Nummer eins in den Köpfen Ihrer Kunden, ungeachtet der vielen Online-Bewertungstools am Markt. Sie sehen: Entscheidend ist nicht, wen Sie kennen – sondern wer Sie kennt und weiterempfiehlt. 

Gestern, heute, morgen - Neues aus der Immobilienbewertung

Was hat sich im vergangenen Jahr in der Immobilienbranche getan? Auf welche Neuerungen müssen Sie sich im nächsten Jahr einstellen? Welche neuen rechtlichen Rahmenbedingungen sind für Sie wichtig und welche Trends führen die Branche im neuen Jahr an?

Unser hauseigener Experte für Immobilienwertung Dipl.-Ing. Sebastian Drießen zeigt in seinem Vortrag auf, welche Besonderheiten in der Wertermittlung im letzten Jahr zu beachten waren, welchen zum gegenwärtigen Moment im Fokus liegen und welche in der Zukunft warten.

Immobilienmarktberichte – Herausforderungen und Anforderungen!

Bei seit 2009 stetig steigendem Geldumsatz sind die Transaktionszahlen seit 2015 konstant bzw. leicht rückläufig. Der größte Teil des Geldumsatzes wird in Wohnimmobilien investiert (rund 67%). Die Preise für Wohnimmobilien steigen weiter an, wobei ohnehin teure Lagen die stärksten Preiszuwächse aufweisen. Die starken Preissteigerungen sind sowohl der guten wirtschaftlichen Gesamtsituation als auch dem lang anhaltenden niedrigen Zinsniveau geschuldet. In den größten deutschen Städten legten die Preise besonders stark zu. Der Druck auf den Wohnungsmarkt bleibt hoch und das fehlende Angebot wirkt weiter preistreibend. Auch in der Corona-Situation hat sich die Lage nicht sonderlich merkbar verändert. Es ist derzeit nicht erkennbar, dass sich diese Entwicklung abschwächt.

Immobilienmarkt- bzw. Grundstücksmarktberichte sind grundlegende Übersichten über den bebauten und unbebauten Grundstücksmarkt und werden von Gutachterausschüssen regelmäßig für deren kompletten Zuständigkeitsbereich herausgegeben. Sie können auf der einen Seite Angaben zur allgemeinen Marktentwicklung und auf der anderen Seite die für die Wertermittlung erforderlichen Daten enthalten. Die Darstellung der Ergebnisse der Auswertung und Analyse des Grundstücksmarktes in Grundstücksmarktberichten umfasst schwerpunktmäßig Transaktionen von bebauten und unbebauten Grundstücken. Die Auswertung des Marktvolumens (Kauffallzahlen, Flächen- und Geldumsätze) erfolgt differenziert in verschiedene Teilmärkte. Die unbebauten Grundstücke und bebaute Wohnimmobilien werden oft nach ihrer Ausprägung differenziert; bebaute gewerbliche Grundstücke rücken insbesondere in herausgestellten Standorten zunehmend in den Fokus der Betrachtung. Für die Darstellung der Marktentwicklung werden häufig Vergleiche zu Vorjahren gezogen. Für eine Wertermittlung stellen die Grundstücksmarktberichte umfangreiche Angaben wie Indexreihen, Umrechnungskoeffizienten, Vergleichsfaktoren für bebaute Grundstücke sowie Sachwertfaktoren und Liegenschaftszinssätze zur Verfügung, die von den Gutachterausschüssen für den lokalen und regionalen Grundstücksmarkt abgeleitet werden.

Unser Referent Peter Ache ist ein absoluter Spezialist im Themenfeld der Immobilienmarktberichte und lässt die Teilnehmenden an seinem Erfahrungsschatz teilhaben. Er zeigt die Herausforderungen und Anforderungen und geht dabei gezielt auf Inhalte, Transparenz der Datenherkunft, Ableitungsmethoden und Veröffentlichung von Immobilienmarktberichten ein.

Aktuelle Herausforderungen der Assetklassen

Der Finanzmarkt ist für Laien oft unübersichtlich und intransparent. Als Anlageuniversum werden alle Finanzprodukte bezeichnet, in die ein Investor sein Kapital anlegen kann. Assetklassen (dt. Anlageklassen) gliedern das Anlageuniversum hinsichtlich Investitionshorizont und -höhe sowie Risiko-Rendite-Verhältnis.

In den vergangenen fünfzehn Jahren haben sich die Rahmenbedingungen für private und institutionelle Investoren sowie für Assetmanager massiv verändert. Inzwischen besteht eine deutliche Diskrepanz zwischen den möglichen Renditen verschiedenster Anlagekategorien und den Investmentzielen nahezu aller Anleger.

Gleichzeitig führten die Finanzmarktkrise und das daraus folgende Ausmaß an regulatorischen Maßnahmen sowie starke Verzerrungen auf der Kapitalmarktseite zu einem massiven Druck auf die Margen der Investmentgesellschaften. Erst haben Niedrigzinsen eine rentable Vermögensanlage erschwert, nun kommt die Corona-Krise hinzu. Wer Risiko und Rendite optimieren möchte, sollte seinen Blick auf Regionen und Asset-Klassen erweitern. In der Folge müssen Preismodelle, Produktangebote und Investmentstrategien auf den Prüfstand gestellt werden.

Aus diesem Grund gibt Ihnen unsere Referentin Sun Jensch einen aktuellen Überblick über die gängigsten Assetklassen und erklärt, wo diese gegenwärtig stehen und welche Entwicklungen perspektivisch zu erwarten sind.

Novellierung der ImmoWertV - Was ist Neu?

Das deutsche Wertermittlungsrecht wird novelliert und soll in der 1. Jahreshälfte 2021 in Kraft treten. Konkret werden die bisherige ImmoWertV 2010 sowie die verschiedenen Richtlinien (Bodenrichtwertrichtlinie (BRW-RL), Sachwertrichtlinie (SW-LR), Vergleichswertrichtlinie (VW-RL), Ertragswertrichtlinie (EW-RL) und die Wertermittlungsrichtlinien 2006 (WertR 2006)) durch eine vollständig überarbeitete ImmoWertV 2021 mit ergänzenden Anwendungshinweisen (ImmoWertA) abgelöst.

Bereits seit Juni 2017 beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe aus Vertretern des Bundes (BIMA, BMF), der Länder und der kommunalen Spitzenverbände mit der Überarbeitung der Wertermittlungsrichtlinien. Was zunächst als Zusammenführung der Einzelrichtlinien geplant war, hat sich mittlerweile zu einer Novellierung des gesamten Wertermittlungsrechts entwickelt, an dessen Ende eine deutlich umfangreichere ImmoWertV sowie Anwendungshinweise stehen werden. Nachdem bereits in 2017 bzgl. der ImmoWertR eine Anhörung der Verbände stattgefunden hat und im weiteren Verlauf einige Treffen der Arbeitsgruppe erfolgten, kann davon ausgegangen werden, dass es keine wesentlichen Änderungen mehr im Vergleich zum aktuellen Entwurf der ImmoWertV 2021 geben wird.

Eine eigens für die ImmoWertR/ImmoWertV eingerichtete Arbeitsgruppe bei Sprengnetter unter Leitung von Sebastian Drießen verfolgt, bewertet und bringt sich in die Novellierung des Wertermittlungsrechts ein. Nutzen Sie die Gelegenheit, das Wissen aus dem Hause Sprengnetter für Ihre tägliche Arbeit mitzunehmen, unter Fachkollegen zu diskutieren und seien Sie nach dem Vortrag bestmöglich gerüstet, wenn es voraussichtlich schon ab der 1. Jahreshälfte 2021 heißen wird: Die neue ImmoWertV ist in Kraft getreten!

Hotelbewertungen in Zeiten von Corona

Die Hotelimmobilienbewertung ist durch die Krise komplizierter geworden. Derzeit müssen vor allem das Geschäftsmodell und die Lage des Objekts für die Berechnung des Verkehrswerts herhalten. Pachtstundungen und weitere staatliche Hilfen haben bislang das Allerschlimmste auf dem Hotelmarkt verhindert. Dennoch ist der Investmentmarkt aktuell um gut ein Viertel eingebrochen. Für die Bewertung von Hotelimmobilien wird in erster Linie das Ertrags- und das Pachtwertverfahren angewandt. Dabei ist es wichtig, einen Zusammenhang zwischen dem Erlös pro verfügbarer Zimmerkapazität (RevPar) und dem Wert der Hotel-immobilie herzustellen. Dieser Wert ist in den vergangenen Monaten beispielsweise in Berlin mit minus 82% in signifikantem Maße zurückgegangen. In München war es ein Rückgang von 81%. Der Belegungswert (OCR) sank in München um 76% und in Berlin um 75% und der Preis pro Übernachtung gab in Berlin um 26% und in München um 20% nach. All dies fließt in eine Bewertung ein.

Was die Einordnungen aber so schwer macht, ist der Umstand, dass dieser exogene Schock nicht nur kurzfristig mit Wucht eingeschlagen ist, sondern längerfristige Nachwirkungen habe. Die Kompensationszeit für den Ergebnisausfall könne bis zu drei Jahre betragen. Bei Drei- bis Viersternehotels sei eine Belegung von 50% für das Erreichen der Gewinnschwelle notwendig. „Budget-Hotels könnten sich schneller erholen, da der Break-even schon bei einer Belegung von etwa 35% möglich ist“. Luxushotels sind ein sehr spezielles Segment, das zwar eine hohe Fixkostenbelastung hat, sich aber durch sehr spezifische Gästestrukturen schneller erholen kann. Sehr schwer bleibt die Lage für Tagungshotels oder Hotels an Messen und Flughäfen. Hinzu kommen auch weiche und schwer messbare Faktoren wie Vertrauen, Reisebereitschaft und persönliches Risikogefühl. Diese Faktoren ließen sich besonders schwer vorhersagen.

Daran, dass die Corona-Krise zu rückläufigen Hotelimmobilienwerten führen wird, lässt Prof. Dr. Werner Pauen, unsere Referent, keinen Zweifel. Es hängt sehr stark vom jeweiligen Geschäftsmodell und der Lage der Immobilie ab, ob dies nur temporär oder längerfristig der Fall ist. Und natürlich auch davon, wie lange die Krise noch dauern werde. Trotz dieser vielen Unbekannten lassen sich diese Aspekte in den Bewertungsparametern bei der Höhe der Erlöse und der Verteilung auf die Erlösarten, in den Liegenschaftszinssätzen und in den Pachtsätzen berücksichtigen. Wie und mit welchen Methoden zeigt er im Rahmen seines Praxisvortrags auf.

Bewertung von Pflegeimmobilien

Pflegeimmobilien haben sich in den vergangenen Jahren endgültig von einem Nischenprodukt zu einer eigenständigen Asset-Klasse mit anhaltender Wachstumsperspektive entwickelt. Das Segment profitiert vom demografischen Trend der Gesellschaft und einer damit einhergehenden steigenden Nachfrage. Im Zuge dieser Entwicklung haben sich bereits seit geraumer Zeit nationale, aber auch internationale Investoren auf das Segment der Pflegeimmobilien spezialisiert. Aufgrund der Besonderheit als „Betreiberimmobilie“ führt die Bewertung von Pflegeimmobilien als „klassische“ Wohnimmobilien regelmäßig nicht zu sachgerechten Marktwerten. Die Ausführungen unseres Referenten Prof. Dr. Florian Hackelberg, MRICS geben neben einer Abgrenzung der Asset-Klasse Pflegeimmobilie und der Entwicklung des Marktsegments methodische Handlungsempfehlungen sowie Marktvergleichswerte für anzusetzende Bewertungsparameter.

Novellierung des WEG-Rechts

Das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) stammt aus dem Jahre 1951 und blieb jahrzehntelang fast unverändert. Die letzte große Reform stammt aus dem Jahr 2007. Nunmehr soll eine weitere große Reform umgesetzt werden. Der vorgelegte Gesetzesentwurf enthält im Wesentlichen folgende Änderungen am WEG-Recht: VEREINFACHTE SANIERUNG, MODERNISIERUNG UND BAULICHE VERÄNDERUNGEN

Das Regime der Regelungen zum Themenkomplex Sanierung, Modernisierung und Vornahme baulicher Veränderungen von Wohnungseigentumsanlagen soll wesentlich vereinfacht werden. So soll etwa jeder Eigentümer – wie auch in der Kette die/der Mieter – einen Anspruch darauf erhalten, auf eigene Kosten den Einbau einer Lademöglichkeit für ein Elektrofahrzeug, Aus- und Umbaumaßnahmen zur Herstellung von Barrierefreiheit sowie den Einbau von Einbruchschutz durchführen zu können. Die dazu im einzelnen notwendige Beschlussfassung wegen Veränderung von Gemeinschaftseigentum soll ebenfalls wesentlich vereinfacht werden. Beschlüsse zur baulichen Veränderung sollen künftig mit einfacher Mehrheit möglich sein, ohne dass es auf die Zustimmung aller von der Maßnahme beeinträchtigter Eigentümer ankommt. Der die bauliche Veränderung beantragende Eigentümer soll die Kosten für die Maßnahme alleine tragen müssen (sog. egoistische bauliche Veränderung). Dies ist eine wesentliche Vereinfachung, weil heute gerade an diesem Erfordernis viele Bauvorhaben scheitern.

Sie erfahren von einem der führenden Real Estate Law Profis – Rechtsanwalt Dr. Oliver Buss, wie die Rechte und Pflichten zwischen Wohnungseigentümern, Wohnungseigentümergemeinschaft und Verwalter neu verteilt werden, was zukünftig im Bereich baulicher Veränderungen gilt und wie von Wohnungseigentümern oder Mietern ausgehende Störungen erfolgreich abgewendet werden können. Ebenso werden die neuen Beschlussmöglichkeiten im Zusammenhang mit baulichen Veränderungen und den sich hieraus ergebenden neuen Beschlusskompetenzen zur Kostenverteilung dargestellt, neue Möglichkeiten zur Sondereigentumszuweisung im Außenbereich, neue Verwalterkompetenzen und Neuerungen bei der Durchsetzung von Ansprüchen. Darüber hinaus stellen wir die Besonderheiten für Immobilienmakler und Sachverständige heraus und erläutern, welche Auswirkungen und in welcher Weise diese auf Ihr tägliches Geschäft greifen.

Der Vortrag soll einen stark komprimierten Überblick über die für Makler, Verwalter und Sachverständige relevanten Bereiche des Wohnungseigentumsrechts bieten. Diese Übersicht wird angereichert und verknüpft mit den in Aussicht genommenen rechtlichen Änderungen. Mit dem WEMoG sollen u.a. Erleichterung bei baulichen Veränderungen ermöglicht werden (u.a. bzgl. Einbau von Ladestationen für Elektroautos und bei einem Glasfaseranschluss), der Verwalter soll mehr Befugnisse erhalten, Eigentümerversammlungen sollen vereinfacht werden und die Sondereigentumsfähigkeit soll auf Freiflächen erweitert werden und bei zukünftig geschaffenem Wohnungs- und Teileigentum das Sondernutzungsrecht ersetzen. Dies und viele weitere Änderungen werden in dem Webinar besprochen und die möglichen Auswirkungen auf die Wertermittlung dargestellt. Im Wesentlichen behandelt das Webinar unter Einbeziehung der gesetzlichen Neuerungen

Angemessener Ausgleich für Grunddienstbarkeiten

Bei Rechten, deren Ausübung räumlich begrenzt ist, ist neben der Betrachtung des Ausübungsbereiches stets auch eine Auswirkung auf das Gesamtgrundstück zu prüfen (laut ImmoWertV A). Dies betrifft insbesondere linienhafte Belastungen wie Leitungs- und Wegerechte. Als Ausschnitt eines Tagesseminars wird unsere Referentin Grundsätze der Bewertung von Geh-, Fahr- und Leitungsrechten erinnern. Ausgehend von der Rechtsprechung werden Inhalte dieser Belastungen; Verlegungsrechte und Kostentragung so dargestellt, dass eine vollständige Bewertung erfolgen kann, die in Praxisgutachten oftmals zu schnell erledigt wird. Grundprinzipien der Informationsrecherche, Ortsbegehung im weiteren Umfeld und Bewertung zulässiger Nutzungsmöglichkeiten werden so gezeigt, dass z.B. Wertunterschiede zwischen Notweg und Grunddienstbarkeit scheinbar gleichen Inhalts deutlich werden.

Datengetriebene digitale Daseinsvorsorge: Neue Chancen durch erhöhte Markttransparenz auch für die Tätigkeit des Sachverständigen?

Die intelligente Vernetzung von Daten ist die Grundlage unserer heutigen Wissensgesellschaft, gigabitfähige Infrastrukturen ermöglichen bereits die Erfassung immer größer werdender Datenmengen. Den Datenwertschöpfungsprozess zu befördern ist zudem ein Kernziel der geplanten Datenstrategie für Deutschland.

Angesichts dieser Entwicklungen plädieren viele Institutionen seit längerem für eine bessere Markttransparenz auf dem deutschen Immobilienmarkt. Die mit Immobilien beschäftigten Institutionen und öffentlichen Stellen verfügen bereits seit Jahren über digitale Datenbestände in unterschiedlicher Erfassungstiefe und Aussagekraft, die vernetzt werden sollten. Den Gutachterausschüssen für Grundstückswerte kommt entscheidende Bedeutung zu, da nur diese den deutschen Immobilienmarkt in seiner gesamten Breite und auf Basis vieler tatsächlicher Kaufpreise abbilden. Auch andere Stellen, wie z.B. Kreditinstitute, verfügen über eine große Menge an Transaktionsdaten, die ebenfalls genutzt werden könnten. Erforderlich ist allerdings ein intensiver interdisziplinärer Austausch über Ziele und deren konkrete Umsetzung.  Aktuelle Initiativen der RICS (Positionspapier 2019 „Markttransparenz in Zeiten dynamischer Wohnungs- und Immobilienmärkte“) und des ZIA – Zentraler Immobilien Ausschuss (Strategiepapier „Transparenzoffensive“, in Vorbereitung) zeigen in diesem Zusammenhang bereits  Lösungsvorschläge und Empfehlungen auf.

Erhält damit die seit Jahren geforderte höhere Markttransparenz im deutschen Immobiliensektor einen Innovationsschub? Welche Schritte sind erforderlich, um einen stärkeren prozessorientierten Datenaustausch zu erreichen? Welche Vorteile sind damit für die Tätigkeit der Sachverständigen sowie weiterer Stellen verbunden?

Der Referent, Dr.-Ing. Stefan Ostrau, MRICS, langjähriger Vorsitzender des Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Kreis Lippe und in der Stadt Detmold gibt einen kurzen Abriss über die gegenwärtige Situation und thematisiert absehbare Entwicklungen sowie erforderliche Weichenstellungen.  

Kurzbewertung effizient erstellen

Mit Sprengnetter Value und Ihrem Sachverstand Kurzbewertungen effizient erstellen.

Auch als hoch qualifizierter Immobilien-sachverständiger ist man nicht vor den allgemeinen Marktmechanismen geschützt. Insbesondere bei Marktwertermittlungen im Rahmen von außergerichtlichen Bewertungsanlässen sehen sich Sachverständige einem erhöhten Wettbewerb ausgesetzt.

Vollgutachten sind für solche Fälle oft zu ausführlich und für den Kunden preislich als auch zeitlich uninteressant. Mit Sprengnetter Value erstellen Sie in wenigen Minuten fundierte, stichtagsgenaue Kurzbewertungen auf Basis regionalisierter, adress- und objektbezogener Marktdaten.

Im Rahmen unseres Workshops zeigt Ihnen Stefan Münch unsere webbasierte Softwarelösung zur Immobilienbewertung und gibt Ihnen einen Ausblick auf die zukünftigen Entwicklungsschritte.

Sachverständigen-Praxis: Was ist die ortsübliche Miete? - Eine Übersicht

Unser Referent Bernd Täffner gibt einen Einblick in die Welt der ortsüblichen Vergleichsmiete.

Der Gesetzgeber und die Rechtsprechung stellen hohe Anforderungen an Gutachten zur Miethöhe von Wohnraum. Es geht um mehr als die Benennung von drei Vergleichsmieten. Die ortsübliche Vergleichsmiete ist ein konstruierter juristischer Begriff, welcher vor der Erstellung eines Gutachtens zur Miethöhe verstanden werden muss. Eine Besonderheit ist das Erfordernis sowohl neu abgeschlossene, als auch geänderte Mieten aus einem bestimmten Zeitraum für das Gutachten heranzuziehen und beide Vertragstypen entsprechend deren Vorkommen im Wohnungsmarkt im Gutachten zu berücksichtigen. Während Informationen über neu abgeschlossenen Mieten in der Regel zugänglich sind bleiben Kenntnisse über geänderte Mieten die Ausnahme, weil es darüber keine öffentlich zugänglichen Informationen gibt.

Der Beitrag erlaubt einen Einblick über den maßgeblichen § 558 BGB und dessen Bedeutung im Detail und grenzt die ortsübliche Vergleichsmiete und damit im Zusammenhang stehende Begriffe von anderen Mietbegriffen ab. Er versteht sich als Eröffnung zu weiteren Beiträgen im Zusammenhang rund um Gutachten zur Wohnraummiete.

Der Gutachterausschuss im Spannungsfeld zwischen Tätigkeit als Gutachterausschuss und Kommunaler Wertermittler

Zur Transparenz auf dem Immobilienmarkt tragen seit mehr als 50 Jahren die zumeist für den Bereich der kreisfreien Städte und der Landkreise gebildeten Gutachterausschüsse für Grundstückswerte maßgeblich bei. Hier finden private und institutionelle Teilnehmer am Marktgeschehen ebenso wie der professionell mit Gutachten über den Verkehrswert befasste Sachverständige grundlegende Informationen wie z.B. Bodenrichtwerte, Grundstücksmarktberichte und für die Wertermittlung erforderliche Daten.

Für die Städte und Gemeinden, aber auch für viele Landkreise sind die der eigenen Verwaltung angegliederten Kommunalen Bewertungsstellen von großer Bedeutung, erfüllen diese doch mit ihrem weit gefächerten Leistungsspektrum die Aufgabe des Sachverständigen für die Gebietskörperschaft. Die von diesen behördlichen Wertermittlungsstellen erarbeiteten Gutachten, Analysen und Berichte dienen den Gebietskörperschaften in unterschiedlicher Weise. Sie sind heute gerade auch vor dem Hintergrund der allgemein schlechten finanziellen Situation der öffentlichen Hand, aber auch des in einigen Bundesländern bereits eingeleiteten Paradigmenwechsels von der kameralistischen zur doppischen Haushalts- und Buchführung für Entscheidungen der Verwaltungsspitze unentbehrlich.
Für die Städte, Kreise
und Gemeinden sind gut arbeitende behördlichen Wertermittlungsstellen ein Standortfaktor mit besonderer Bedeutung.

Unser Referent Eckhard Vandersee stellt das Aufgaben- und Leistungsspektrum der Gutachterausschüsse und der Kommunalen Bewertungsstellen dar und unternimmt damit den Versuch einer Positionierung dieser behördlichen Wertermittlungsstellen. Denn häufig befindet sich der Gutachterausschuss im Spannungsfeld zwischen der Tätigkeit als Gutachterausschuss und kommunaler Wertermittler.

Vom Preis zum Kundenerlebnis: KI-gestützte Tools in der Immobilienbranche | So wird die Zukunft aussehen

Die Digitalisierung ist spätestens seit Corona auch in der Immobilienbranche nicht mehr aufzuhalten. Andere Leistungen als Vor-Corona sind final gefordert. Wie können diese umgesetzt werden? Welche Möglichkeiten haben Immobilienunternehmen, ihre Kunden abzuholen? Und dies nicht nur für die Akquise und die Produktion von Leads, sondern ebenfalls im Zusammenhang After Sales, Kundenzufriedenheit und Co. 

Christian Sauerborn gibt einen Überblick über die Entwicklung des deutschen  Wohnimmobilienmarkts seit Beginn der Corona-Pandemie, schlägt eine Brücke zum Thema KI und automatisierte Immo-Bewertungen und zeigt auf, wie Immobilienunternehmen den Menschen mehr Vertrauen in KI vermitteln können, indem sie die nüchternen KI-Ergebnisse in einen begreifbaren Kontext setzen und damit in ein Kundenerlebnis umwandeln.

Wie bekomme ich die Aufträge, die ich wirklich will

Als Selbständiger Kunden zu finden, die zu einem passen und Aufträge, mit denen man ausreichend verdient, ist harte Arbeit. Gerade am Anfang einer Selbständigkeit ist es das, was am meisten Sorgen macht. Hüten Sie sich davor, jeden Auftrag anzunehmen, der Ihnen angetragen wird.

In diesem praxisorientierten Workshop erfahren Sie, wie Sie Ihre idealen Gutachtenfälle für sich definieren und klar erkennen, welche Ihren Kenntnissen, Ihrer Bürostruktur und Ihren Vorlieben entsprechen. Ihr Ziel sollte es sein, nur noch die idealen Aufträge zu erfüllen und so mehr leisten zu können, so dass Sie mehr verdienen.

Besiegen Sie das Problem, langwierige Kundentelefonate führen zu müssen und nur eine geringe Quote an unterschriebenen Aufträgen zurück zu erhalten. Im praxisorientierten Teil wird die Technik für ein Akquisitionsgespräch vorgestellt. Hiermit gewinnen Sie zukünftige Auftraggeber für sich und können gleichzeitig die wichtigsten Punkte des Sachverständigenauftrags klären. Ihre Erfolgsquote erhöht sich und Sie sieben gleichzeitig nicht passende Aufträge am Anfang des Telefonats aus.

Die Expertin Stephanie Schäfer hat ihr Büro selber nach diesem System ausgerichtet und gibt dazu Lösungsansätze und Tipps.

Ihr Einblick in Ihre Wissensdatenbank – die Sprengnetter Online-Bibliothek.

Die Online-Bibliothek ist das Must-Have sowohl für Einsteiger als auch für Experten. Denn die Online-Bibliothek ist DIE Sprengnetter-Wissensdatenbank mit intelligenter Suchfunktion.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Intelligente und zentrale Suchfunktion: mit einer Eingabe in allen Inhalten recherchieren
  • Jederzeit und geräteunabhängig nutzbar
  • Stets auf dem aktuellen Stand ohne zusätzliche Updategebühr
  • Ideale Ergänzung zu den gedruckten Büchern (online finden / offline arbeiten)
  • Auch direkt aus ProSa aufrufbar

Erfahren Sie in diesem Workshop die Neuerungen des letzten Jahres und werfen Sie einen Blick in die Online-Bibliothek.

Automatisierte Kaufpreissammlung und Kaufpreisauswertung Sprengnetter AKuK

Ca. 180 Gutachterausschüsse nutzen Sprengnetter-AKuK zur automatisierten Kaufpreissammlung und Kaufpreisauswertung. Daneben nutzen auch weitere Anwender wie z. B. der Liegenschaftsfonds Berlin, der IVD Berlin-Brandenburg, der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement oder der VR Immoservice Ansbach das Programm, um die ihnen vorliegenden Kaufpreise auszuwerten.

Aktuelle und künftige Anforderungen an eine qualitativ anspruchsvolle Geschäftsstellenarbeit werden mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand erfüllt. Der zeitliche Aufwand wird durch AKuK minimiert, die Geschäftsstellenarbeit fachlich optimiert. Sprengnetter-AKuK wird von Sprengnetter Immobilienbewertung in enger Zusammenarbeit mit Gutachterausschussvertretern aus mehreren Bundesländern ständig weiterentwickelt.

Welche Vorteile und Möglichkeit AKuK bietet erläutert Ihnen unser Referent Eckhard Vandersee in einem praxisorientierten Workshop zum Thema Automatisierte Kaufpreissammlung und Kaufpreisauswertung.

Praxisalltag für junge Sachverständige – Ein praktisches Beispiel zur Gutachtenerstellung

Im praktischen Arbeitsalltag als Junior-Sachverständige kommen immer wieder Fragen auf, die mithilfe einiger Tipps und Hilfestellungen neben der Theorie in den Seminarreihen während der Ausbildung gemeistert werden können.

Eine Hauptaufgabe Ihres Sachverständigenlebens ist es, Gutachten zu erstellen. Hier stellt sich direkt die Frage, wie der Begriff „Gutachten“ definiert ist. Darauf gibt es keine klare Antwort, denn eine allgemeingültige Definition existiert nicht. Wenn man im Allgemeinen von einem Gutachten spricht, geht es um eine Beurteilung eines bestimmten Sachverhalts in Bezug auf eine Fragestellung oder eines vorgegebenen Ziels. Diese Beurteilung entsteht durch eigene Sachverhaltsermittlungen und die Feststellung von Tatsachen, aus denen Schlussfolgerungen gezogen werden.

Wie genau bei der Gutachtenerstellung vorzugehen ist und welche Tipps und Tricks es gerade als Junior-Sachverständige zu beachten gilt, erläutert Ihnen Julia Dittmann in Ihrem Praxis-Workshop.

Update DSGVO

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sorgt für mehr Einheitlichkeit und Klarheit in Sachen Datenschutz. Schwierig wird es allerdings, wenn es um die Gestaltung von Webseiten und die Datenschutzerklärung für Websites geht. Denn die Verordnung berührt viele damit verbundene Themen, ohne dass sie sie explizit ausführt. Deshalb sind viele Fragen darüber, wie sich die DSGVO auf eine Website auswirkt, noch ungeklärt. Die klärende ePrivacy-Verordnung ist noch nicht erlassen, dennoch entscheiden Gerichte in diese Richtung – was bedeutet das für mich und meine Webseite?

In diesem Workshop informiert Sie unser Experte Eric Drissler über aktuelle Entwicklungen, vorhandene Rechtsprechungen und die Trends in Sachen Datenschutz. Darüber geht er auf die Fragestellung der ePrivacy-Verordnung ein und gibt Tipps und Tricks bei der Umsetzung im Maklerbüro.

Die fünf Todsünden beim Lesen des Grundbuches

Dem Grundeigentum wird im deutschen Rechtssystem eine besondere Bedeutung zugemessen. Das spiegelt sich insbesondere im Grundbuchrecht wider. Es soll dem Rechtsverkehr über Grundstücke eine sichere und übersichtliche Grundlage bieten, denn jede Rechtsveränderung wird im Grundbuch klar und übersichtlich dargestellt. Das Grundbuch ist die zentrale Informationsstelle, wenn es um Eigentum und Eigentumsverhältnisse geht. Jeder Immobilienmakler, Sachverständige, Architekt, Bauplaner oder Ingenieur sollte das Grundbuch lesen und verstehen können, da es in vielerlei Hinsicht zu den Grundlagen des Immobilien-Alltags gehört. Doch wo lauern Gefahren und Stolpersteine?

Unser erfahrener Referent Patrick Beier erläutert Ihnen die „5 Todsünden beim lesen des Grundbuches“ im Rahmen eines spannenden und illustren Workshops.

Objektbesichtigungen als Nebenverdienst

Objektbesichtigungen stellen die Grundlage vieler Bewertungen im Immobilienbereich dar: Von der Vergabe von Kleinkrediten, über die Erstellung von Zustandsbeschreibungen, Baufortschrittsbeobachtungen bis zu Immobilien- und Portfoliobewertungen sind Objektbesichtigungen elementare Bestandteile.

Oft werden durch Objektbesichtigungen jedoch unverhältnismäßig viele Ressourcen gebunden. Sprengnetter goValue bietet Ihnen die Möglichkeit Objektbesichtigungen als Nebenverdienst durchzuführen und gibt Ihnen dafür das passende Knowhow an die Hand.

Bei einer Ortsbesichtigung durch unsere geprüften Objektbesichtiger wird der objektive Zustand einer Immobilie sowie Standortmerkmale dokumentiert und in einem Besichtigungsprotokoll mit einer umfangreichen Fotodokumentation (Innen & Außen) festgehalten.

Wie der Weg zum Nebenverdienst aussieht, welche Schritte u.a. im Bereich der Qualifizierung nötig sind und wie Sie dabei von goValue unterstützt werden, erläutert Ihnen der verantwortliche Partnermanagement-Leiter Kai Schmitz.

Versicherungswertermittlung - Eine Einführung

Was genau und warum bei der Versicherungswertermittlung zu beachten ist, erläutert unser Experte und Fachreferent Dr. Engelbert Redel, tätig in der SV SparkassenVersicherung AG Stuttgart, in seinem Vortrag.

Der Versicherungswert in der Sachversicherung von Gebäuden und Einrichtungen, der im Schadenfall eintritt, behandelt die Wertermittlung des Neuwertes und/oder des Zeitwerts der Gebäude und Anlagen/Betriebseinrichtungen, um eine ausreichende Versicherungssumme nachzuweisen. Das Seminar dient zur Einführung in das Thema und gibt einen Überblick zu den wichtigsten Grundlagen in der Versicherungswertermittlung, u.a. Wert 14, Neuwert in der Sachversicherung, Gleitender Neuwert, Wiederbeschaffungswert und Zeitwert.

Aktuelle Entwicklungen in der steuerlichen Wertermittlung

In vielen Fällen sind aus steuerlichem Anlass Verkehrswertermittlungen durchzuführen oder bei den steuerlichen Wertansätzen Grundsätze/Erfahrungen der Verkehrswertermittlung zu berücksichtigen. Die Immobilienbewertung für steuerliche Zwecke stellt häufig einen Schwerpunkt der Sachverständigentätigkeit dar. Gerade aus diesem Grund ist es sinnvoll und wichtig die aktuelle Rechtsprechung sowie Entwicklungen im Bereich der steuerlichen Wertermittlung im Auge zu behalten.

Unser Referent Michael Roscher vermittelt Ihnen einen aktuellen und praxisnahen Überblick über die aktuellsten Entwicklungen und Rechtsprechung, z. B. zur Grundsteuerreform, oder zur Neuregelung des Grundsteuer- und Bewertungsrechts.

Steigern Sie Ihre Wettbewerbsfähigkeit durch eine einfache Ermittlung der Sanierungsaufwendungen von Bestandsimmobilien

Unser Referent Bernhard Mering zeigt Ihnen an Praxisbeispielen, wie sich Sachverständige digital mit PLAN4 Gebäudecheck aufstellen. Dadurch erhalten Sie einen Mehrwert, den Sie an Ihre Kunden weitergeben können.

Prosa Praxistipps: Marktdaten und Unterlagenbeschaffung mit ProSa

„ProSa“ steht für „Programmsystem für das Sachverständigenbüro“ und ist ein System zur Bewertung und Büroorganisation der Sprengnetter Immobilienbewertung. In ProSa steckt das gesamte fachliche Know-how aus dem Bereich Immobilienbewertung.

Mit ProSa erstellen Sie im Handumdrehen ausführliche Verkehrswertgutachten für bebaute und unbebaute Grundstücke. Erfahren Sie im ProSa-Anwenderworkshop die Neuerungen des letzten Jahres und profitieren Sie von nützlichen Tipps und Tricks im Umgang mit der Software.

Das neue JVEG - UPdate für Sachverständige

Am 1. Januar 2021 wird das neue JVEG in Kraft treten, in dem die Vorschriften für die Abrechnung von Gerichtsgutachten geregelt sind. Neben der dringend erwarten Anhebung der Honorarsätze haben sich auch im Text dieses Gesetzes etliche Änderungen ergeben, die von den Gerichtssachverständigen ab dem neuen Jahr zu beachten sind.

Nutzen Sie die Möglichkeit, sich über diese Änderungen und Neuerungen umfassend zu informieren, bevor Sie die erste Rechnung möglicherweise unrichtig erstellen und dadurch vielleicht sogar Geld verschenken.

Unsere Referentin Karin Scheungrab vermittelt Ihnen einen Überblick über die Neuerungen des JVEG und dessen Auswirkung auf die Gutachtertätigkeit um aufzuzeigen, was Sie in Ihrem Berufsalltag unbedingt beachten müssen.

Tipps & Tricks, Herausforderungen & Lösungen, aktuelle Themen – Tauschen Sie sich mit Kollegen & Fachexperten über Ihr Lieblingsthema aus 

Forum Positionierung

Forum Mietwertermittlung

Forum Immobilienmarkt(berichte)

Forum ImmoWertV Novelle

Forum Gutachterausschuss

Tag 2

Welcoming Tag 2

Bewertungen von denkmalgeschützten Immobilien

Die Wertermittlung von denkmalgeschützten Immobilien wird oftmals nicht marktgerecht durchgeführt, sei es aus Vereinfachungsgründe oder aus Unkenntnis. Baudenkmale sind Kulturdenkmale, also von Menschenhand hergestellt und bestehen aus baulichen Anlagen oder Teilen baulicher Anlagen. Der Denkmalschutz unterliegt der Kulturhoheit der Länder. Dementsprechend gibt es kein bundeseinheitliches Denkmalschutzgesetz. Zudem besteht an der Erhaltung eines Denkmals ein öffentliches Interesse. Der Denkmalschutz gehört aufgrund der Erhaltungspflicht, des Abbruchverbots, des Instandhaltungsgebots sowie des Wiederherstellungsgebots zu den stärksten Bindungen des Privateigentums. Dabei müssten die Beschränkungen des Grundstücks vom Sachverhalt her geboten und in ihrer Ausgestaltung sachgerecht sein. Mit der Denkmaleigenschaft sind zahlreiche öffentlich-rechtliche Pflichten und Beschränkungen verbunden. Daraus ergeben sich besondere Aspekte im Rahmen der Wertermittlung

Zur Vorgehensweise der Ermittlung des Verkehrswertes eines denkmalgeschützten Gebäudes gibt es zudem keine normierten Verfahren. Der Denkmalschutz kann sich wertmindernd, werterhöhend oder gar nicht auf den Verkehrswert auswirken. Es gelte einerseits, die Einschränkungen durch die Denkmaleigenschaft hinsichtlich der Nutzbarkeit und der Erhaltungspflicht sowie der Auflagen im Falle einer Sanierung zu berücksichtigen. Andererseits müssen insbesondere die steuerlichen Vorteile, die sonstigen Förderungen und der Ambiente-Gewinn eines Denkmals beachtet werden. Welche Schwerpunkte und Stolperstellen es bei der Bewertung geben kann zeigt Ihnen unser Referent Carsten Nessler, ImmoWert Hessen – Sachverständigenbüro für Immobilienbewertung praxisnah auf.

Das Solidaritätsprinzip in der Umlegung

Die Umlegung ist in Schriftum und Rechtsprechung durch verschiedene Prinzipien bzw. Gebote geprägt, die im Falle eines konkreten Umlegungsverfahrens umzusetzen sind. Eines dieser Prinzipien ist das Solidaritätsprinzip. Dieses beschreibt die anteilige Aufbringung der örtlichen Erschließungsflächen durch alle beteiligten Grundstückseigentümer. Im Rahmen dieser Abhandlung wird geprüft und dargelegt, wie das Solidaritätsprinzip den grundsätzlichen Solidaraspekt der Baulandumlegung zusätzlich beschreiben kann. Hier wird insbesondere der Umgang mit Vor- und Nachteilen aus einer Planung im Rahmen der Umlegung in den Fokus gerückt.

Unser Referent Dr. Torben Stefani vermittelt eine erweiterte Betrachtung in das Themenfeld der Umlegung und zeigt auf, dass das Solidaridätsprinzip nicht nur auf die Aufbringung der Erschließungsflächen durch die an der Umlegung Beteiligten beschränkt ist.

Bewertung von Villen, Herrenhäusern und Schlössern

Die Ungleichheit von Einkommen und Vermögen weitet sich aus und lässt sich auch in den Immobilienmärkten beobachten. Der Transaktionsmarkt für ausgesprochene Luxusimmobilien wächst. Bei der Wertermittlung gestaltet sich der hohe Unikatcharakter der Immobilien als Problem. Neben den fehlenden Daten weisen solche Objekte häufig exorbitant hohe Bewirtschaftungskosten auf. Bedingt durch die (relativ) hohen Investitionsvolumina sind die Teilmärkte für Luxusimmobilien durch eine moderate Anzahl an potenziellen Käufern gekennzeichnet. Hieraus resultierten komplexe und oft langwierige Vermarktungsprozesse sowie sehr spezialisierte und intransparente Märkte. Die Umnutzungskosten sind häufig sehr hoch und die hohen Anforderungen der Käufergruppen führen zu sehr kurzen Revitalisierungszyklen.

Häufig treten zudem zusätzliche Erschwernisse, wie Altlasten oder Denkmalschutz, hinzu. Darauf muss im Gutachten hingewiesen werden. Je intensiver der geschichtliche Hintergrund und die daraus erwachsende Bedeutung für die Region, desto höher das sog. Renommee und der damit einhergehende Wert. Insbesondere bei Burgen, Schlössern und Herrenhäusern ergibt sich häufig eine geschichtlich wertvolle, hohe architektonische Qualität der Bauten, deren Wert durch eine rein kostenorientierte Sichtweise auf der Grundlage der NHK gem. SW-RL nur schwer ist sei. Bei der Bewertung dürfen keine externen Effekte eingepreist werden. Solche Spezialimmobilien sind häufig durch eine aufwendige Architektur und Fassadengestaltung, weitläufige Parkanlagen, prunkvolle Innenraumgestaltung, denkmalgeschützte Bausubstanz oder auch Wandmalereien gekennzeichnet. Ein Marktanpassungszuschlag passt de facto nur für sehr wenige Objekte in exzellenter Lage und mit positivem wirtschaftlichen Nutzungskonzept oder außergewöhnlichem Renommee. Tendenziell überwiegen die Nachteile, und ein Marktanpassungsabschlag ist der wahrscheinlichere Fall.

Welche Besonderheiten wie zu berücksichtigen sind bei der Bewertung von Spezialimmobilien wie Villen, Herrenhäusern und Schlössern zeigt Prof. Dr. Sven Bienert, MRICS REV in seinem Fachvortrag auf.

Die Novelle der ImmoWertV im Kontext der kreditwirtschaftlichen Wertermittlung

Die bisherige Immobilienwertermittlungsverordnung von 2010 und die verschiedenen Richtlinien (Bodenrichtwertrichtlinie, Sachwertrichtlinie, Vergleichswertrichtlinie, Ertragswertrichtlinie, Wertermittlungsrichtlinien 2006) werden durch eine vollständig überarbeitete Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV 2021) und ergänzende Anwendungshinweise (ImmoWertA) abgelöst. Daher ist der korrekte Umgang des novellierten Wertermittlungsrechts die unabdingbare Basis für die tägliche Praxis der kreditwirtschaftlichen Immobilienbewertung.

Unser Referent Dipl.-Ing. Andreas Ostermann vermittelt Ihnen schwerpunktmäßig die Auswirkungen der ImmoWertV-Novelle auf die kreditwirtschaftliche Wertermittlung und gibt zudem einen praxisnahen Einblick in die Arbeit der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte.

Der Berliner Mietendeckel und seine Folgen für die Immobilienbewertung

Berlin verzeichnet seit einigen Jahren eine dynamische Entwicklung, in dessen Folge die Wirtschaftsleistung, die Einwohnerzahl und die Wohnraumnachfrage kontinuierlich gestiegen sind. Die die Wohnraumnachfrage nicht durch eine entsprechende Angebotserweiterung gedeckt werden konnte, trat eine zunehmende Anspannung mit stetig steigenden Mieten auf dem Wohnungsmarkt ein. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken beschloss das Land die Einführung eines Gesetzes zur Mietenbegrenzung im Wohnungswesen („Berliner Mietendeckel“). Das Gesetz betrifft ca. 1,5 Mio nicht preisgebundene Wohnungen der insgesamt 1,6 Mio Wohnungen in der Stadt.

Unser Referent Dr. Jens Jähnke berichtet in seinem Vortrag über die Regelungen des Mietendeckels und den sich daraus ergebenden Auswirkungen und Problemfeldern für die Wertermittlung.

Umgang mit Sachverständigen und Gutachte(r)n

Insbesondere aufgrund der rasant fortschreitenden technischen Entwicklung und Spezialisierung werden Bausachverhalte immer komplexer und komplizierter. In beinahe jedem Bauprozess benötigt der Richter zur Klärung bzw. Prüfung der technischen Gegebenheiten fallbezogenen technischen Sachverstand mindestens eines Fachmanns (= Sachverständigen). Eine im Jahre 1982 veröffentlichte – auch empirische – Untersuchung hat für die Zeit der damaligen Erhebung offenbart, dass Richter in beinahe 95% der Fälle den von ihnen ausgesuchten gerichtlichen Sachverständigen folgen. Jüngere Arbeiten zu diesem Thema fehlen zwar; es kann aber davon ausgegangen werden, dass sich die gegenwärtigen Verhältnisse nicht anders darstellen. Weiterhin gilt der von Quack bereits im Jahre 1993 formulierte Satz: „Verlorene Gutachten sind … verlorene Prozesse.“ Einige Insider schreiben dem gerichtlichen Sachverständigen die Rolle des Urteilsdiktierers, Richters ohne Robe, des nicht-richterlichen Oberlehrers zu. Früher und heute wird von anderen – bisweilen auch denselben – gefordert, den Sachverständigen entsprechend seiner faktischen Funktion – im wahren Sinne: optisch – neben den Juristen auf der Richterbank zu platzieren und damit aus der Rolle des Beweismittels zu lösen. Beachtlich ist ferner, dass sich in jüngerer Zeit die Bedeutung von Privatgutachten in Rechtsstreitigkeiten erheblich gewandelt hat.

Unser Referent Prof. Dr. Jürgen Ulrich geht ein auf die spezielle Funktion der (gerichtlich herangezogenen) Sachverständigen und der (privat eingeschalteten) Gutachter in der juristischen Wirklichkeit. Anhand der Stationen des Baurechtsstreits (u. a. Vorbereitung mit privaten Gutachtern, Relevanz eines vorgeschalteten selbständigen Beweisverfahrens, angemessene Kontrolle der Person des gerichtlich ausgewählten Sachverständigen, Begleitung seiner Findung der Befundtatsachen, Prüfung des gelieferten Gutachtens, strategische Planung und Durchführung der mündlichen Anhörung und schließlich rechtzeitige und dann auch kritische Analyse seiner Kostenrechnung) werden die verschiedenen Phasen des Verhältnisses Gericht – Sachverständiger/Gutachter – Partei/Rechtsanwalt kritisch und mit konkret formulierten Verhaltenshinweisen erörtert.

Radon im Bauwesen und die Auswirkung auf die Immobilienwertermittlung

Zum 31.12.2018 trat in Deutschland das neue Strahlenschutzgesetz in Kraft, welches weitreichende Auswirkungen auf die Bauwirtschaft, sowohl im Neubau, im Bestand als auch bei der Bewertung von Immobilien, hat. In der Bauwelt ist die Thematik bislang weitgehend unbekannt bzw. unbeachtet. Den am Bau Beteiligten fehlen Grundlagen zum Thema Radon, um Bauweisen und Konstruktionen hinsichtlich möglicher Radonbelastung einschätzen zu können.

Auf die Bedeutung sog. Radonkarten soll eingegangen werden. Auch soll dargelegt werden, wie mögliche Radon-Messergebnisse interpretiert werden können und wie leicht diese manipulierbar sind. Dem Thema soll mit Fachkenntnis und nicht mit unnötiger Hysterie be­gegnet werden. Der Vortrag soll Interesse für die Thematik wecken und nötige Grundlagen zur Verfügung stellen. Während des Vortrages wird eine Live-Messung durchgeführt, das Messgerät wird vorab aufgestellt.

Umsatzsteuer in der Immobilienwirtschaft und deren Auswirkung auf die Bewertung

Im Rahmen der Bewertung von Immobilien stellt sich häufig die Frage der Behandlung der Umsatzsteuer, sofern die Immobilieneiner sogenannten „gewerblichen Vermietung“ unterliegt bzw. unterlag. So ist auch fraglich, wie bei einer Veräußerung die bisherige umsatzsteuerrechtliche Behandlung zu berücksichtigen ist oder aber ggfs. Vorsteuerberechtigungen beim Veräußerer oder Erwerber durchzuführen sind. Es kann auch fraglich sein, in wieweit umsatzsteuerrechtliche Berichtigungen auf den Erwerber übergehen. Aus diesen Umständen heraus kann daher die Umsatzsteuer eine Auswirkung auf die Wertermittlung einer Immobilie haben. Wie das genau aussieht und wie die Optionsmöglichkeit zur steuerpflichtigen Vermietung aussieht zeigt uns Steuerexperte Dirk J. Lamprecht im Vortrag auf.

Neue Erneuerbare-Energien-Richtlinie und deren nationale Umsetzung​

Klimaschutz im Gebäudesektor – mit erneuerbaren Energien in die Zukunft

Die novellierte europäische Erneuerbare Energien Richtlinie (RED II) legt einen neuen, gemeinsamen europäischen Förderrahmen für erneuerbare Energien fest, der bis Mitte 2021 auch in Deutschland umgesetzt werden muss.

Das wird auch Auswirkungen auf den Gebäudesektor haben. Die Richtlinie umfasst unmittelbare Vorgaben für Wärme- und Kälteerzeugung, sowie Vorgaben über die Nachhaltigkeit von Bioenergie, dem relevantesten erneuerbare Energieträger im Wärmesektor in Deutschland und Europa.

Die Vorgaben der Richtlinie sind verpflichtend für die Nationalstaaten. Für Deutschland bedeutet dies Neuerungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz, im Brennstoffemissionshandelsgesetz und in den entsprechenden Verordnungen. Mit dem nationalen Klimaschutzgesetz sind die Weichen im Gebäudesektor bereits im vergangenen Jahr gestellt worden: Ein Emissionsreduktionsziel um 40 Millionen Tonnen von 2020 bis 2030. Das wird unmittelbaren Einfluss auf die Wertigkeit von Immobilien haben. Die Perspektive ist jetzt schon abzusehen.

Unser Referent Florens H. Dittrich vermittelt einen aktuell Überblick über die Neuerungen der Erneuerbare-Energien-Richtlinie und deren Auswirkungen auf die Wertermittlung.

Hausboote & schwimmende Häuser unter besonderer Berücksichtigung einer Bewertung und Beleihung – Grundlagen und Prognose

Die Nachfrage nach schwimmenden Wohnbauten wird angesichts der Wohnungsknappheit in der Zukunft steigen. Daher ist eine allumfassende bundeseinheitliche Definition sowohl des
Hausbootes als auch des schwimmenden Hauses substanziell erforderlich; und zwar sowohl, um als rechtliche Grundlage für den Bau, als auch für eine Beleihung und Bewertung solcher schwimmenden Wohnbauten herangezogen zu werden. Klare gesetzliche Bestimmungen und klare Begriffsinhalte existieren bis dato zu der
Thematik „Hausboote und schwimmende Gebäude“ nicht. Damit gibt es keine einheitlichen Standards und Definitionen zur Markt- und Beleihungswertermittlung, wodurch auch keine rechtssicheren Bewertungen möglich sind.

Unser Referent Dieter Dresbach vermittelt in seinem Vortrag einen ersten Überblick über den aktuellen Stand der Dinge. Ferner formuliert er Vorschläge für die Entwicklung geeigneter Bewertungsmodelle.

Rissbildung im Stahlbeton - Wann ist ein Riss ein Schaden?

Risse im Stahlbeton charakterisieren die Bauart, sie sind zumeist trotz großer Sorgfalt bei Planung und Ausführung nicht nur unvermeidbar, sondern werden bei der Bemessung von Bauwerken geradezu vorausgesetzt. Eine rissfreie Stahlbetonkonstruktion gibt es also nicht. Es stellt hinsichtlich der Bewertung einer Immobilie jedoch die Frage: Wann ist ein Riss ein Schaden?

Werden technisch unbedenkliche Risse als kritisch eingestuft, fallen unnötige und zumeist sehr hohe Instandsetzungskosten an; werden technisch bedenkliche Risse jedoch als unkritisch eingestuft, kann dies zu erheblichen Schäden am Tragwerk und hohen Folgekosten führen. Risse können je nach Art und Ursache eine Wertminderung der Immobilie bedeuten.  Die richtige technische Beurteilung festgestellter Risse hat daher großen Einfluss auf die wirtschaftliche Bewertung von Immobilien.

Bei der Beurteilung der Rissbildung in üblichen Wohn- und Geschäftsimmobilien ist vor allem die Größe und Anzahl der Risse unter Berücksichtigung der jeweiligen Umgebungsbedingungen von Bedeutung. In korrosionsfördernden Umgebungen, also beispielsweise Bauwerke an der See oder Tiefgaragen, begünstigen breite Risse die Korrosion der Bewehrung und können so die Gebrauchstauglichkeit, Dauerhaftigkeit oder Standsicherheit stark gefährden. Gleichzeitig wirken deutlich sichtbare Risse optisch störend und können bei Nutzern – zumeist unbegründete – Sicherheitsbedenken auslösen.

Die Entstehung von Rissen im Stahlbeton kann viele Ursachen haben. Allerdings ist nicht jeder Riss funktional schädlich oder bedeutet eine unmittelbare Gefahr. Unser Referent Dr. Philipp Gleich stellt Ihnen häufige Rissursachen vor, erläutert Hintergründe zur Rissbildung stellt heraus, welche Risse gefährliche Auswirkungen haben können. Durch seinen Vortrag erhalten Sie einen aktuellen Praxisüberblick und einen Leitfaden zur Beurteilung von Rissen Stahlbetonbauteilen.

Bewertung von Ärztehäusern und medizinischen Versorgungszentren

Im Jahr 2017 betrugen die Ausgaben für Gesundheitsleistungen in Deutschland insgesamt rund 376 Mrd. €. Den größten Posten innerhalb der ambulanten Versorgung bildeten mit rund 55 Mrd. € die Arztpraxen. Weitere 27 Mrd. € wurden für Zahnarztpraxen ausgegeben. Ärztehäuser und Medizinische Versorgungszentren (MVZ) als eine besondere Rechtsform des Ärztehauses zählen zu den Spezialimmobilien mit einer hohen Abhängigkeit von der staatlichen Regulierung des Gesundheitswesens. Ebenso komplex wie die Entwicklung eines Ärztehauses ist auch deren immobiliare Bewertung. Alle Aspekte, die bereits bei der erfolgreichen Entwicklung dieses Immobilientypus eine Rolle spielen, sind auch bei der Verkehrswertermittlung zu berücksichtigen.

Welche Besonderheiten bei der Bewertung dieser Spezialimmobilien zu beachten sind erläutert unsere Referentin Dr. Dagmar Joeris in Ihrem Vortrag und zeigt auf, wie Gesamtnutzungsdauer, Mietansätze und Bewirtschaftungskosten zu entwickeln bzw. zu bewerten sind.

Das fotografische Gedächtnis: Wissen in Rekordzeit aufnehmen und dauerhaft behalten!

Merken Sie sich, was immer Sie möchten, in kurzer Zeit – dauerhaft. Stellen Sie sich vor, Sie könnten sich 500 Informationen pro Tag einprägen. Sicher und dauerhaft. Wie würde das Ihre derzeitige Situation verändern?

Unser Referent Nicol Jahns hat ein einzigartiges System entwickelt, das die Idee eines Gedächtnispalastes aufgreift, jedoch sofort einsetzbar ist. In seinem Workshop erfahren Sie, wie Sie sich selbst und andere verblüffen, indem Sie Ihre Leistungsziele überdurchschnittlich schnell erreichen und dabei auch noch Freude haben! Bestnoten bei Prüfungen, Weiterbildungen und Examina werden für Sie zur Gewohnheit.

„Ja, aber …?!“, werden Sie vielleicht denken. Es gibt kein Aber. Probieren Sie es einfach aus und erleben Sie den Workshop von Nicol Jahns digital und trotzdem persönlich.

Schadenerkennung bei der Objektbesichtigung - Worauf sollten Sie bei Innen- und Außenbesichtigung besonderen Fokus legen

Für eine fundierte Wertermittlung ist eine Besichtigung der Immobilie ein unverzichtbares und zwingendes Instrumentarium. Nur durch eine klar strukturierte Aufnahme vor Ort lassen sich wertbestimmende Faktoren berücksichtigen, die den Erfolg und damit die nachhaltige Werthaltigkeit einer Immobilie erfassen. Dabei spielen „weiche Faktoren“ wie Baumängel und Schäden, die letztlich nicht aus den Unterlagen zu ermitteln sind, aber in der Beurteilung durch die Marktteilnehmer eine hohe Bedeutung erlangt haben, eine wesentliche Rolle. Da Objektbesichtigungen zeit- und kostenintensiv sind, ist es wichtig, diesen Vorgang effektiv in den Bewertungsprozess einzubinden und hinsichtlich Vorbereitung, Ablauf, Auswertung und Dokumentation zu optimieren.

Viele mit der Objektbesichtigung betraute Personen verfügen über wenige oder keine ausreichenden Kenntnisse im Umgang mit Baumängeln/Bauschäden. Insbesondere für die nicht technischen Berufsgruppen ist dieser Themenbereich die „Achillesverse“. Ein großer Anteil der Immobilien verfügt in unterschiedlichen Ausprägungen über Baumängel/Bauschäden, die meist wertbeeinflussend sind. Professionelle Immobiliendienstleister müssen die grundlegenden Schäden und Mängel erkennen, beurteilen und bewerten können. Bautechnische Wissensdefizite der „Objektbesichtiger“ führen zur im ersten Schritt zu minderwertigen Immobilien-Analysen und im zweiten Schritt zu einer Minderung der Gutachtenqualität durch Fehler/Mängel bei der Bauschadenklassifizierung bzw. -quantifizierung. 

Unser Referent Günther Hundsrucker zeigt in seinem Vortrag die wichtigsten Punkte bei der Objektbesichtigung auf.

Das neue GEG ist da und ist am 01.11.2020 in Kraft getreten | Welche Änderungen müssen beachtet werden?

Das neue Gesetz für die energetischen Anforderungen an Neubauten und Bestandsgebäude sowie den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteversorgung heißt Gebäudeenergiegesetz (GEG). Das Gesetz ersetzt das Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG).

Warum die Bauregeln schon wieder geändert werden und welche wesentlichen Änderungen auf Sie zukommen, erfahren Sie von unserem Experten Michale Brieden-Segler.

Der richtige Umgang mit den Sprengnetter Marktdaten

Marktdaten, die Sprengnetter seit über 30 Jahren deutschlandweit in einheitlichen Modellen ableitet, sind oft die unverzichtbare Basis einer validen Immobilienbewertung.

In diesem Workshop erfahren Sie, welche Daten Sprengnetter dem Sachverständigen zur Verfügung stellt. Sie lernen die Datengrundlagen und die Ermittlungsmethoden kennen und erfahren mehr über die Qualität der Daten, die Maßnahmen zur Qualitätssicherung und die aufsichtsrechtlichen Anforderungen. Abschließend erhalten Sie wertvolle Tipps zum Umgang mit den Daten.

Ihr Einblick in Ihre Wissensdatenbank – die Sprengnetter Online-Bibliothek.

Die Online-Bibliothek ist das Must-Have sowohl für Einsteiger als auch für Experten. Denn die Online-Bibliothek ist DIE Sprengnetter-Wissensdatenbank mit intelligenter Suchfunktion.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Intelligente und zentrale Suchfunktion: mit einer Eingabe in allen Inhalten recherchieren
  • Jederzeit und geräteunabhängig nutzbar
  • Stets auf dem aktuellen Stand ohne zusätzliche Updategebühr
  • Ideale Ergänzung zu den gedruckten Büchern (online finden / offline arbeiten)
  • Auch direkt aus ProSa aufrufbar


Erfahren Sie in diesem Workshop die Neuerungen des letzten Jahres und werfen Sie einen Blick in die Online-Bibliothek.

Prosa Praxistipps: Bodenwertermittlung für bebaute Grundstücke im Außenbereich

Erfahren Sie, wie sicher und zeitsparend die Arbeit mit „Sprengnetter-ProSa“ sein kann und erlernen Sie die kleinen Finessen, die „Sprengnetter-ProSa“ so wertvoll machen.

Möchten Sie die Möglichkeiten von „Sprengnetter-ProSa“ in Ihrem Sachverständigenbüro voll ausschöpfen oder testen Sie die Software aktuell auf Herz und Niere und möchten hierfür die besten Kniffe kennenlernen? Dann ist das Anwender-Seminar genau das Richtige für Sie. Machen Sie sich den Umgang mit den neuen NHK 2010 in Ihrer Software zu eigen und erfahren Sie, wie mit „ProSa“ die Sachwert-Richtlinie und die NHK 2010 einfach, schnell und professionell anwendbar sind.

Ihre Tätigkeit im Rahmen der Immobilienbewertung ist komplex und umfangreich. Zu Ihren Hauptaufgaben gehört zweifellos die Erstellung von Gutachten. Um den individuellen Anforderungen zu entsprechen, ist eine akribische Arbeitsweise selbstverständlich. Untersuchungen bestätigen jedoch, dass eine Vielzahl von Gutachten vermeidbare Mängel aufweisen. Mit „Sprengnetter-ProSa“ können Sie diese dauerhaft minimieren. Die Software unterstützt Sie zuverlässig bei der Gutachtenerstellung und Ihren Wertermittlungsaufgaben.

Steigern Sie Ihre Wettbewerbsfähigkeit durch eine einfache Ermittlung der Sanierungsaufwendungen von Bestandsimmobilien

Unser Referent Bernhard Mering zeigt Ihnen an Praxisbeispielen, wie sich Sachverständige digital mit PLAN4 Gebäudecheck aufstellen. Dadurch erhalten Sie einen Mehrwert, den Sie an Ihre Kunden weitergeben können.

Immobilie gefunden aber Sorge vor Baumängeln?​

Der Immobilienkauf stellt für viele Privatperson die mit Abstand größte Investition im Laufe ihres Lebens dar. Dabei verlassen sich deutlich zu viele Käufer auf Ihr Bauchgefühl und ohne das nötige Hintergrundwissen, was Bausubstanz und Kosten der Sanierung betrifft. Das Startup Bau-Sachverstand.com tritt an, um das zu ändern. Deutschlandweit möchte das Unternehmen Bausachverständige an Privatpersonen vermitteln, die technische Beratung beim Hauskauf wünschen. Vorteil für die Endkunden ist eine transparente und deutschlandweit einheitliche Hauskaufberatung mit hoher Verfügbarkeit. Vorteil für die Partner-Sachverständigen ist die unkomplizierte Möglichkeit Neukunden zu gewinnen ganz ohne Aufwand und bei absolut marktüblicher Vergütung.

Unser Referent Heinrich Stilling ist Gründer eines Startups, dass sich mit der Vermittlung von (BAU-)Sachverständigen an Privatkunden beschäftigt. Seine Idee ist dabei recht simpel: (Bau-)Sachverständige und potenzielle Immobilienkäufer auf einer Webseite zusammenzubringen. Der Service richtet sich dabei an Immobilienkäufer, die eine bestimmte Immobilie grundsätzlich gerne kaufen würden, allerdings wegen fehlender technischer Kenntnisse die Meinung eines Sachverständigen einholen möchten.

Wie das funktioniert und welchen Nutzen Sie als Immobilien-Sachverständiger davon haben können erläutert er in seinem Praxis-Workshop!

Ökologie, nachhaltiges Bauen und NHK2010 ​ Eine Einordnung

Nachhaltig ist das neue Normal​

Nachhaltigkeit wird meist in den klassischen drei Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziokulturelles beschrieben, aus denen spezifische Nachhaltigkeits-Ziele abgeleitet werden. Zu den Zielen gehören u.a., die Güter Umwelt, Ressourcen, Gesundheit, Kultur und Kapital zu schützen. Die drei Dimensionen sind gleichzeitig und gleichberechtigt zu berücksichtigen.

Bei der ökologischen Dimension der Nachhaltigkeit werden als Schutzziele die Ressourcenschonung durch einen optimierten Einsatz von Baumaterialien und Bauprodukten, eine geringe Flächeninanspruchnahme, die Erhaltung und Förderung der Biodiversität sowie eine Minimierung des Energie- und Wasserverbrauchs verfolgt.

In seinem Vortrag geht unser Referent Patrick Beier auf die Problemstellung ein, dass in der Sachwertrichtlinie 2012 veröffentlichten Normalherstellungskosten Bereich Nachhaltigkeit und Gebäudeökologie nur sehr spärlich aufgreifen.​ Als Lösung kann eine Bewertung in Anlehnung an die Kriterien der DGNB – Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen – erfolgen.

IT-Sicherheit in der Immobilienwirtschaft

Neben den vielen technischen Möglichkeiten, die Informationssicherheit eines Unternehmens zu erhöhen, spielt die Weiterbildung für die IT-Sicherheit eine zentrale Rolle. Gerade Selbständige z.B. Immobilienmakle oder Sachverständige benötigen einen umfassenden Überblick über Risiken und Gefahrenpotentiale.

Im Workshop von unserem Experten Eric Drissler lernen Sie, wie Sie in ihrem konkreten Arbeitsumfeld die sensiblen Daten des Unternehmens schützen. Er zeigt Ihnen, wie gängige Systeme einen Schutz gegen Angriffe bieten. Dabei reichen die Inhalte von vermeintlich einfachen Dingen wie sichere Passwörter und umsichtiges Surfen bis hin zu komplexen Attacken über persönliche Kontakte (Social Engineering), die dem Ausspähen von Daten dienen. Lernen Sie die wichtigsten Tricks und Kniffe von Hackern und professionellen Informationsbeschaffern kennen und stärken Sie Ihre Fähigkeiten, sich und Ihr Unternehmen effizient zu schützen.

Objektanalyse und Sanierungsstau von Gebäuden - Tipps und Tricks zum vollumfassenden Gebäudecheck

Erfahren Sie, wie Sie den Sanierungsstau eines Gebäudes strukturiert, übersichtlich, transparent und nachvollziehbar abbilden, damit Sie und Ihr Bauherr schon frühzeitig die richtigen Entscheidungen treffen können.

Unser Referent Dr. Hendrik Seibel erläutert Ihnen die Grundlagen und die Notwendigkeit der Zustandsbewertung und zeigt ihnen praktische Tipps und Tricks, wie Sie zukünftig schneller und effizienter eine (einfache) Express-Kalkulation der Sanierungsaufwendungen (zum Beispiel für einzelne Elementgruppen) vornehmen können.

Er beantwortet Ihnen die Frage: Die bauliche Zustandsbewertung von Bestandsimmobilien zur Kalkulation der Sanierungsaufwendungen ist ein aufwendiges Unterfangen, aber muss das sein?

Gemeinsam mit goValue erfolgreich sein!

Mit ihren umfassenden Dienstleistungen rund um die Immobilienbewertung ist die Sprengnetter goValue GmbH in ganz Deutschland vor Ort.

Über 400 aktive Gutachter und Partner unterstützen mit einem breiten Leistungsspektrum. Dieses umfasst die
deutschlandweite einheitliche Lieferung von Objektfotos, Besichtigungsprotokollen,
Wertermittlungen für Finanzierung und Verwertung, Markt- und Beleihungswertgutachten,
Energieausweisen sowie die Durchführung von Portfoliobewertungen und Due Diligence-Prüfungen. Nach dem Motto: schnell, effizient und zuverlässig ist goValue Ansprechpartner für alle Bewertungsaufgaben in Deutschland.

Kai Schmitz präsentiert Ihnen im Rahmen des Workshops, wer goValue ist und warum es sich lohnt für goValue tätig zu werden.

Objektbesichtigungen als Nebenverdienst

Objektbesichtigungen stellen die Grundlage vieler Bewertungen im Immobilienbereich dar: Von der Vergabe von Kleinkrediten, über die Erstellung von Zustandsbeschreibungen, Baufortschrittsbeobachtungen bis zu Immobilien- und Portfoliobewertungen sind Objektbesichtigungen elementare Bestandteile.

Oft werden durch Objektbesichtigungen jedoch unverhältnismäßig viele Ressourcen gebunden. Sprengnetter goValue bietet Ihnen die Möglichkeit Objektbesichtigungen als Nebenverdienst durchzuführen und gibt Ihnen dafür das passende Knowhow an die Hand.

Bei einer Ortsbesichtigung durch unsere geprüften Objektbesichtiger wird der objektive Zustand einer Immobilie sowie Standortmerkmale dokumentiert und in einem Besichtigungsprotokoll mit einer umfangreichen Fotodokumentation (Innen & Außen) festgehalten.

Wie der Weg zum Nebenverdienst aussieht, welche Schritte u.a. im Bereich der Qualifizierung nötig sind und wie Sie dabei von goValue unterstützt werden, erläutert Ihnen der verantwortliche Partnermanagement-Leiter Kai Schmitz.

Auswirkungen der Corona- Pandemie auf Industrie- und Logistikimmobilien

Der Industrie- und Logistikimmobilienmarkt entwickelt sich seit Jahren hervorragend und hat sein Nischendasein spätestens mit der Corona-Krise verloren . Während Immobilienteilmärkte, wie etwa Einzelhandel und Hotel, vollkommen zusammengebrochen sind und beim Büromarkt noch das Damoklesschwert der zukünftigen Abstandsregeln – vor allem für Bürohäuser, die nur mit dem Aufzug genutzt werden können, wie etwa Hochhäuser – jeden Tag ein wenig weiter sinkt, steht der Markt für Industrie- und Logistikimmobilien noch vergleichsweise gut da.

Die letzten Jahre liefen für den Industrie- und Logistikimmobilienmarkt hervorragend. Die Gründe hierfür sind mannigfaltig, wie etwa die gesamtwirtschaftliche Entwick-lung, Geldpolitik, Angebot und Nachfrage, Konsum, Digitalisierung und Nachhaltigkeit, um nur einige Punkte oberflächlich anzu-reißen. Aber auch Megatrends wie Globali-sierung, Urbanisierung, Personalmangel bis hin zu einer deutlich erhöhten Modellvielfalt trugen ihren Anteil dazu bei. Aktuelle weltweite EntwicklungUnd dann kam Corona (› ABB. 1). Unab-hängig davon, ob man die eingeleiteten Maßnahmen für gerechtfertigt hält und wie lange die damit verbundenen Einschrän-kungen gelten werden, lässt sich eines für unser zukünftiges Leben schon jetzt fest-halten: Corona wird keinen Stein auf dem anderen lassen. Die mit Corona verbun-denen Hilfspakete werden genauso be-zahlt werden müssen wie die sich abzeich-nende hohe Arbeitslosigkeit aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen.

Unser Referent Peter Salostowitz erläutert in seinem praxisnahen Vortrag wie genau sich die Corona-Pandemie auf die Logistikimmobilienbranche auswirken wird.

Markenbildung – die Erfolgskriterien: Corporate Identity schafft Vertrauen:

Eine Marke und damit verbunden eine Corporate Identity hat nichts mit der Größe eines Unternehmens zu tun. Im Gegenteil: Auf Grund der Globalisierung sind so gut wie alle Produkte und Dienstleistungen kopierbar – branchenfremde Jungunternehmer nutzen die Digitalisierung für sich!

Die Markenbildung ist deshalb umso mehr ein besonders wichtiger Bestandteil für einen nachhaltigen Markterfolg. Aber was gehört zur Corporate Identity?

Jeder hat schon von Corporate Design, Leitbild, Vision, Mission, Werte und Botschaften gehört. Doch wie viel von Ihrer Marken-Persönlichkeit kommt eigentlich bei Ihren Kunden, Mitarbeitern, bei Partnern und Investoren an?

Die Corporate Identity ist laut unseres Experten Anand Ronghe mehr als ein durchgängiges Unternehmens- oder Produkterlebnis. Sie besteht aus mehreren relevanten Feldern, die er im Rahmen seines illustren Workshops präsentieren wird. Lassen Sie sich von seiner Agilität und seiner Kreativität verzaubern!

Brandschutz - Grundlagen und Wertrelevante Mängel

Die Umsetzung von Brandschutzanforderungen im Gebäudebestand stellt – im wahrsten Sinne des Wortes – oft ein „heißes Eisen“ dar! 

Während sich häufig Artikel zu Brandschutzdefiziten bei z.B. bestehenden Schulen und den hohen Aufwendungen für Nachbesserung in der Presse finden lassen, sind Defizite bei Wohngebäuden nur nach Schadensereignissen kurzzeitig präsent. Dabei begründen auch hier bestimmte bauliche Mängel oder früher übliche Bauweisen oft aufwendige Nachbesserungsmaßnahmen. Dieser nicht selten bauordnungsrechtlich notwendige Nachbesserungsaufwand muss sich im Gutachten niederschlagen!

Die Zukunft nachhaltiger Immobilien: Ressourcen- und Energieeffizienz in der Bauwerkserstellung und Urban Mining

Zu den wesentlichen Herausforderungen der Gegenwart gehören die Reduzierung von Treibhausgasemissionen und gleichzeitig die effiziente und sparsame Verwendung von Ressourcen. Während den Potenzialen zur Steigerung der Energieeffizienz und Energieeinsparung von Immobilien in der Nutzungsphase viel Beachtung geschenkt wird, bleibt der ressourcenintensive Prozess der Bauwerkserstellung bislang unberücksichtigt.

Um kostengünstig und vor allem umweltschonend bauen zu können, müssen Bauabläufe im Hinblick auf Energie- und Ressourceneinsparpotenziale überprüft und optimiert werden, um bisher ungenutzte Einsparpotenziale aufzuzeigen und auszuschöpfen. Der Vortrag stellt genau diese Potenziale dar und zeigt Möglichkeiten auf sie zu nutzen. Auch die Immobilie als Rohstofflager (urbane Mine) und die Möglichkeiten, am Ende Ihres Lebenszyklus diese Rohstoffe einer erneuten Nutzung zuzuführen werden beleuchtet. 

Aktuelles zur Bewertung von Krankenhäusern (Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Krankenhaus-Immobilien)

Kliniken sind hoch spezialisierte Betreiberimmobilien, deren Wert sich eher an der gegebenen, dem Betrieb einer Klinik dienenden baulichen Konzeption und der jeweiligen Struktur bemisst. Dies geschieht vorrangig aufgrund der gewerblichen und meist renditeorientierten Nutzung der Immobilie durch den Klinikbetrieb, bedingt durch das jeweilige Marktumfeld sowie insbesondere durch politische Vorgaben, Gesetze und Verordnungen. Ein weiterer Grund ist aber auch die eingeschränkte Nutzungsmöglichkeit des Grundstücks und der aufstehenden baulichen Anlagen. Klinikimmobilien haben häufig nur so lange einen realisierbaren Wert, wie der Klinikbetrieb betriebswirtschaftlich erfolgreich agieren kann. Dies wird stark durch die demografische Entwicklung, die Wirtschaftskraft und die Wettbewerbssituation im relevanten Einzugsgebiet geprägt. Bei der Beurteilung einer Krankenhaus- oder einer Vorsorge- und Rehabilitationsimmobilie ist es daher unerlässlich Kenntnis der Rahmenbedingungen des Gesundheitswesens, der stationären Krankenversorgung sowie der vorhandenen Betreiber- und Finanzierungsstrukturen dieser Immobilien zu besitzen. Unser Referent Steffen Kluge geht in seinem Vortrag noch einen Schritt weiter und bezieht die aktuell coronabedingten Auswirkungen auf die Bewertungspraxis mit ein. Freuen Sie sich auf einen spannenden Vortrag.

Mehr rausholen aus Zoom und Co. Was man braucht um ein professionelles Webinar Studio einzurichten."

Digitales Live-Video ist so wichtig wie nie. Und das Kommunizieren in Videocalls ist einer der Aspekte, die mit großer Wahrscheinlichkeit die Corona Krise überdauern werden. Grund genug, sich einmal genauer anzuschauen, wie man die Qualität der eigenen Videocalls verbessern kann, denn auch Kunden und Geschäftspartner jeder Art legen zunehmend Wert auf ein professionelles Auftreten in der virtuellen Welt. Die gute Nachricht dabei: es braucht oft gar nicht viel, um die eigene Technik zu verbessern.

In seinem Vortrag zeigt Alexander Lorenz, welche Technik man benötigt um ein Live-Video-Studio einzurichten, das sich plattformunabhängig in allen Videokonferenz-Tools, für Webinare und sogar für die Aufzeichnung eigener Videoinhalte einsetzen lässt. Teilnehmer erfahren nicht nur, welche Technik sie als erstes angehen sollten, sondern erhalten auch eine konkrete Einkaufsliste.   

Alexander Lorenz ist der kreative Kopf hinter mindnapped und damit maßgeblich verantwortlich für die Entwicklung des Unternehmens als B2B Videoagentur.

Er hat das Medium Bewegtbild aus den verschiedensten Perspektiven kennengelernt und eingesetzt. Als studierter Fotograf und Filmemacher hat er auf Spielfilmsets, an Dokumentarfilmen und fürs Fernsehen gearbeitet. Seine Filme wurden in Kunstausstellungen, auf Filmfestivals und natürlich online vorgeführt. Seine Leidenschaft gilt dem Erzählen echter Geschichten – was im Umfeld der Videoproduktion für Unternehmen erstaunlich gut funktioniert.

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